Damit ist der Dreiliter-V6-TDI rund 50 PS stärker und kommt auf 290 PS. Mit 119.889 Euro kostet der Techart Diesel knapp 150.000 Euro weniger als die Speerspitze Magnum. Mit tiefem Grummeln verheimlicht der Selbstzünder sein Verbrennungsprinzip fast vollständig und imitiert seinen V6-Bruder mit Ottomotor. Dank 630 Newtonmeter (80 Newtonmeter maximales Drehmoment mehr als beim Serienmodell) zieht der getunte Diesel bereits ab 2.000/min kräftig an.
Hockenheim-Rundenzeit von 1.23,4 Minuten
So beschleunigt der 2,4-Tonner in 7,7 Sekunden auf Landstraßentempo. Ab 150 km/h nimmt der Vorwärtsdrang des Techart-Diesels dann allerdings spürbar ab. Bis zur 180-km/h-Marke braucht der Selbstzünder fast eine halbe Minute. Fast drei Mal so lange dauert die Runde auf dem Kleinen Kurs in Hockenheim. Mit 1.23,4 Minuten und erheblicher Tendenz zum Untersteuern zeigt der Techart Cayenne Diesel, dass die Rundstrecke nicht so sehr seine Paradedisziplin ist. Dafür brilliert der weiße Riese auf langen Autobahnetappen.
Mit einem Durchschnittsverbrauch von 13,9 Liter auf 100 Kilometer muss der Porsche Cayenne-Fahrer dank 100-Liter-Tank erst nach rund 700 Kilometern die Zapfsäule ansteuern. Der getunte SUV liegt damit nur knapp einen Liter über dem Durchschnittsverbrauch des Werksmodells. Die Serienoptik verändern die Techart-Designer mit verschiedenen Anbauteilen gründlich. Neben markanten Schürzen und neuen Seitenschwellern setzen Scheinwerfer-Blenden sportliche Akzente. Am Heck vollenden der fünfteilige Dachspoiler sowie die Sportabgasanlage mit ovalen Doppelendrohren den dynamischen Auftritt.
Umfangreiche Modifikationen im Innenraum
Auch den Innenraum wertet der Tuner in mühevoller Handarbeit auf. Weiße Steppnähte zieren die Ledersitze und die Mittelkonsole, die Armlehnen, das Lenkrad und das Instrumentenbrett. Abdeckungen im Kohlefaser-Design und eine Alu-Pedalerie versprühen im Cayenne-Interieur Sportwagen-Flair.





