Hauptmerkmale der Sonderserie sind die weiße Lackierung und 18-Zoll-Räder in Wagenfarbe. Außerdem glänzen Türgriffe, Tankdeckel und Kühlergrill im Chrom-Design. Unter der Motorhaube des japanischen Kompakt-Sportlers arbeitet weiterhin der bekannte Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei Liter Hubraum und 201 PS.
Das Hochdrehzahl-Triebwerk des Type R dreht bis 8.000/min
In Zeiten von Downsizing auch im Sportwagen-Segment ist das Hochdrehzahl-Triebwerk trotz kernigem Ansauggeräusch allerdings nicht mehr zeitgemäß. Erst ab 5.600/min liegt das maximale Drehmoment von 193 Newtonmetern an. Dreht der Honda Type R -Pilot öfters die Fahrstufen des Sechsgang-Schaltgetriebes bis zur Höchstdrehzahl von 8.000/min, schluckt der Sauger schnell über 20 Liter auf 100 Kilometern.
Anders als im Serienbruder sorgt ein Sperrdifferenzial für ein verbessertes Gripniveau beim Beschleunigen aus engen Ecken. Auch in der Championship White Edition kündigt sich der Grenzbereich durch gutmütiges Untersteuern an. Deutlich straffer fiel dagegen die Fahrwerksabstimmung mit Spezifiaktion aus dem Modelljahr 2009 aus. Schon kleinste Bodenwellen gibt der Type R unvermittelt an seine Insassen weiter. In schnellen Kurven rollt er dafür weniger als seine zivilen Verwandten.
Das Interieur des Honda Civic Type R "Championship White Editon" blieb unverändert
Überzeugender als der früh einsetzende ABS-Regelbereich auf Bodenwellen arbeitet die direkte elektrische Servolenkung. Das Interieur blieb unverändert. Die Schalensitze mit Alcantara-Stoffbezug bieten zwar guten Seitenhalt, für große Fahrer ist die Sitzauflage jedoch zu hoch. Mit einem Grundpreis von 28.990 Euro ist der exklusive Civic 700 Euro teurer. Dafür gehören Xenonlicht, Einparkhilfe und Tempomat auch im Editionsmodell zum umfangreichen Ausstattungsprogramm.







