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sport auto Titel 03-2010

Ariel Atom 500

Fahrende Rakete

Der exotische Roadster Ariel Atom ist nun auch mit einem knapp 560 PS starken aufgeladenen V8-Motor erhältlich. Diese Leistungsdaten treffen auf ein Gewicht von 500 Kilogramm. Das Ergebnis: ein Vehikel, das zur Rakete mutiert.

Bild
Ariel Atom 500
Foto: Ariel

Und genau so sieht es auch aus. Der Ariel Atom besteht aus einem Gitterrohrrahmen in den zwei Sitze und ein Motor eingebunden sind. Türen, Dach, Lederausstattung? Fehlanzeige. Hier handelt es sich um eine Waffe, die auf alle Extras verzichtet -  ausgenommen sind aerodynamische Hilfsmittel.

2,4-Liter-Motor mit 560 PS

Denn ohne den wuchtigen Heck- und Frontspoiler, die aussehen, als hätte man sie von einem Formel-1-Auto abmontiert, würde der Ariel Atom vermutlich abheben. Der
von Tuner Russell Savory entwickelte 2,4-Liter-Motor mit Fünfventiltechnik, der auch im Caterham RST-V8 zum Einsatz kommt, stellt bei einer Drehzahl von über 10.000/min 560 PS zur Verfügung. Ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe zeichnet für die Kraftübertragung verantwortlich. Der Fahrer kann über Lenkradpaddel selbst schalten oder sich auf die Automatik-Option verlassen. 

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Mit dieser Ausstattung absolviert die fahrende Rakete den Sprint von Null auf 100 km/h in knapp 2,5 Sekunden. Auf 160 km/h beschleunigt der Ariel in knapp sechs Sekunden. Damit macht der Flitzer, der aussieht wie ein Formel-Rennwagen, dem Bugatti Veyron ernsthafte Konkurrenz und darf getrost zum Kreis der schnellsten Autos dieser Erde gezählt werden. Eine Fahrt ohne Helm empfiehlt sich also nicht nur aus Sicherheitsgründen nicht, sondern würde den Insassen vermutlich auch das Gesicht extrem glätten.

Erkennungszeichen ist die spezielle Farbgebung

Zu erkennen ist die enorm kräftige Flunder an den zwei hinteren Ansaugrohren, einer speziellen Farbgebung und den Karbonteilen. Die Räder sind aus Magnesium gefertigt, die aerodynamisch geformten Querlenker aus Chrom-Molybdänstahl. Für Verzögerung sorgen Bremsen mit Vierkolbensätteln.

Trotz des spartanisch eingerichteten Cockpits, bietet dieses auch etwas Komfort. Auf Wunsch kann der Fahrer rechts oder links sitzen. Verstellbare Sitze, eine variable Lenksäule und einstellbare Pedale garantieren zusätzlich zum Geschwindigkeitsrausch auch eine gewisse Beherrschbarkeit.

Der Preis steht derzeit noch nicht fest, geht man aber davon  aus, dass schon die 220 PS-Version mit 36.000 Euro beziffert wurde, wird der neue Ariel Atom 500 wohl deutlich teurer werden. Im Frühjahr soll der Sportwagen auf den Markt kommen. Allerdings wird der Kreis der Besitzer dieser Waffe sehr klein sein: Ariel plant nur eine Auflage von 20 Autos.

Autor: Bianca Leppert
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