Das kündigte Firmenchef Ulrich Bez bei der Vorstellung des Fahrzeugs am Nürburgring an. Neben dem V12 Vantage, der im Rennen von Firmenchef Bez selbst und einigen Aston Martin-Ingenieuren gesteuert wird, soll auch der rennerprobte V8 Vantage aus den vergangenen Jahren wieder mit an den Start gehen.
Stärkster Vantage im Programm: Sechsliter-V12 mit 517 PS
Unter der Haube des nur als Coupé lieferbaren Zweisitzers steckt der bekannte Sechs-Liter-Motor, dessen Leistung auf 517 PS gesteigert wurde. Mit maximal 570 Newtonmeter beschleunigt der V12 den nur mit manuellem Getriebe verfügbaren Sportwagen in 4,2 Sekunden auf 100 km/h. Dabei verbraucht der Motor 16,4 Liter (CO2-Ausstoß: 388 g/km).
Über 300 km/h schnell
Die Höchstgeschwindigkeit soll sich erst bei 305 km/h einstellen. Der im V8 Vantage verbaute 4,7-Liter bringt es in der jüngsten Ausbaustufe auf 426 PS und 470 Nm, die den Sportwagen in 4,7 Sekunden auf 100 km/h und dann weiter bis auf 288 km/h beschleunigen.
Überarbeitete Optik des V12-Sportlers
Auch optisch wurde der Aston Martin Vantage leicht überarbeitet: Das Top-Modell der Baureihe rüsteten die Briten mit einer neuen Frontschürze und deutlich vergrößerten Lufteinlässen aus, zudem kommen Seitenschwellerverkleidungen, eine Echtcarbon-Spoilerlippe, ein mächtiger Diffusor, eine neu gestaltete zweiflutige Auspuffanlage und Rückleuchten im Klarglasdesign zum Einsatz.
Gefertigt wird der V12 Vantage, wie auch der DBS, der DB9 und der V8 Vantage, im Aston Martin Hauptquartier in Gaydon. Insgesamt sollen lediglich 1.000 Fahrzeuge gefertigt werden, die zu Preisen ab 169.500 Euro veräußert werden. Die Auslieferungen sollen im dritten Quartal 2009 anlaufen.
Aston Martin mit weiteren Neuheiten
Obwohl auch Aston Martin einen deutlichen Nachfragerückgang im Luxussegment spürt, planen die Briten weitere Neuheiten: Im Spätsommer beginnen sie mit der Auslieferung des offenen DBS Volante. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main (17. bis 27 September) steht der viertürige Sportwagen Aston Martin Rapide, der im Januar 2010 zu den Händlern kommen soll. Zum Jahreswechsel startet auch der Supersportwagen Aston Martin One-77, in dem der Zwölfzylinder rund 750 PS leistet. Bez bekräftigte seine Pläne für die Rückkehr der Marke Lagonda mit der Serienfassung der gleichnamigen Genf-Studie: "Die Arbeiten gehen unverändert weiter und das Auto kommt ohne große Änderungen in gut drei Jahren auf den Markt."
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