Dagger GT mit 2.000 PS und 480 km/h

Die neue Krönung der Supersportwagen?

Dagger GT

Schnell, schneller, Dagger GT – ein neuer Superlativ bei den Supersportwagen? Erst kürzlich hatte der 1.200 PS starke Bugatti Veyron 16.4. Super Sport einen neuen Weltrekord mit einer Top-Speed von 431 km/h aufgestellt. TranStar, die Macher des Dagger GT, glauben, diesen Rekord locker mit über 480 km/h unterbieten zu können.

Dabei schlägt der Dagger auch mit 2.000 PS Leistung den Bugatti um Längen. Doch all dies ist noch Spekulation. Bis 2011 sollen die ersten von fünf Dagger GT an die Kunden ausgeliefert werden, zwei Modelle seien schon vorbestellt, so der Hersteller. Der Preis: umgerechnet 360.000 Euro.

Corvette-Motor mit über neun Litern Hubraum

Das Herzstück, ein LS7-Corvette Motor, der von Nelson Racing Engines bereits auf 1.800 PS gebracht worden ist. Im Dagger GT soll das Triebwerk mit über neun Litern Hubraum 2.028 PS und ein maximales Drehmoment von 2.710 Nm über ein Sechsganggetriebe auf die Hinterräder bringen. Derart potent erscheinen die hochgerechneten Fahrleistungen schon unglaublich. Der Mittelmotor-Renner erreicht aus dem Stand die 60 Meilen-Schwelle (96 km/h) in 1,5 Sekunden, die Viertelmeile soll nach 6,6 Sekunden zurückgelegt sein..

Der Verbrauch bei 300 mph (Miles per Hour / 431 km/h) soll bei 15 Liter Treibstoff pro Minuten liegen, wobei der Tank nach sechs Minuten bereits trocken sein dürfte und die 325/25er-Breitreifen vorne und 375/20 hinten auf 20 beziehungsweise 21 Zöllern langsam ausrollen werden. Es sei denn, ein beherzter Tritt auf das Bremspedal aktiviert die Brembo-Bremsanlage, deren Bremssättel sich in die 15 Zoll großen Bremsscheiben verbeißen. Eine Vollbremsung soll der Dagger GT übrigens nach knapp 30 Metern aus Tempo 96 zum Stillstand bringen.

Dagger GT-Design erinnert an den 458 Italia

Auf einer Länge von 4,88 Meter, einer Breite von 2,13 Meter und einer Höhe von 1,12 Meter stülpt sich eine Karbon-Karosse über eine verchromtes Stahlrohr-Chassis. Den cW-Wert für den 1.360 Kilo schweren Mittelmotorsportler gibt TranStar mit unter 0,26 an. Für das Design des Dagger GT zeichnet Phil Frank verantwortlich, der unter anderem den Saleen S7 kreiert hat und sich sicher auch vom Ferrari 458 Italia hat inspirieren lassen. Unklar ist indes, ob TranStar den Dagger GT als aerodynamisch ungünstigen Roadster - so wie er sich auf den Bildern zeigt - oder als geschlossene Version auf den Markt und ins Rennen schickt.
 
Den Dagger GT soll es als reine Rennmaschine, aber auch mit Straßenzulassung sowie in einer "Luxury"-Version für komfortables und schnelles Reisen geben.

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Holger Wittich

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