Fisker Karma Hybrid-Sportlimousine: 403 PS starke Hybridlimousine im Serienkleid

Fisker Karma

Der amerikanische Autobauer Fisker präsentiert auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt die 403 PS starke Hybrid-Sportlimousine Karma in der Serienversion, die ab 2010 an die Kunden ausgeliefert wird.

Die viertürige Limousine kommt auf eine Länge von 4,99 Meter, eine Breite von 1,98 Meter und erreicht eine Höhe von nur 1,33 Meter. Der Radstand soll bei 3,16 Meter liegen. Gezeichnet wurde der sportlich angehauchte Hybrid von Henrik Fisker, der bereits Modelle von Ford, Jaguar und Aston Martin in Form gebracht hat.

Sportliche Linienführung des Fisker Karma

Knackig kurze Überhänge vorn und hinten sowie eine lange Motorhaube, eine schmale Fensterlinie und der coupéhafte Dachverlauf sorgen in Verbindung mit der geringen Fahrzeughöhe und der breiten Spur für einen kraftvollen Auftritt. In den ausgeprägten vorderen Kotflügeln machen sich LED-Hauptscheinwerfer lang. Darunter erstreckt sich quer über die Fahrzeugfront ein schmaler Kühlergrill. 22 Zoll große Leichtmetallräder füllen die Radhäuser und unterstreichen den sportlichen Anspruch. Das komplett mit Solarzellen bestückte Dach dient zur Standklimatisierung des Fahrzeugs.

Im Innenraum sorgen Leder, Aluminium und Holz für Clubatmosphäre. Allerdings kann hier auch eine Öko-Variante gewählt werden, die dann nur Holz von abgestorbenen Bäumen und Textilien aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet. Die Passagiere finden in vier Einzelsitzen Aufnahme. Eine breite Mittelkonsole separiert die Mitfahrer vorn und im Fond.

Fisker Karma auf der IAA: Plug-In-Hybrid mit über 400 PS

Hightech findet unter dem Aluminiumblech statt. Hier arbeitet ein Hybridantrieb, der auf zwei zusammen 296 kW starke Elektromotoren an der Hinterachse sowie einen Zweiliter-Benzindirekteinspritzer aus dem GM-Regal als Generatorantrieb zurückgreift. Als Energiespeicher dient eine Lithium-Ionen-Batterie, die mit einer vollen Ladung (22 kWh) einen rein elektrischen Betrieb von etwa 80 Kilometern zulässt. Wird der Benziner als Generator genutzt, so soll die Reichweite auf rund 500 Kilometer ansteigen. Zusätzlich wird beim Bremsen Energie zurückgewonnen und bei Bedarf kann die Batterie an jeder konventionellen Steckdose nachgeladen werden.

Den Verbrauch beziffert Fisker nach SAE-Norm auf 3,5 Liter pro Kilometer. Der CO2-Ausstoss soll demnach bei 83 Gramm pro Kilometer liegen. Bei diesen Werten handelt es sich allerdings um Schätzungen der Society of Automotive Engineers (SAE).

Den Sprint von Null auf 100 km/h soll der Karma in sechs Sekunden schaffen, die Höchstgeschwindigkeit wird elektronisch auf 201 km/h begrenzt. Per Paddel am Lenkrad hat der Fahrer dabei die Wahl zwischen zwei Fahrmodi. Im Stealth-Modus ist der Karma bei reduzierter leistung der elegante Gleiter, wird aber auf Sport geschaltet, steht die volle Leistung zur Verfügung und der Karma agiert deutlich bissiger.

Fisker Karma: Deutschlandpremiere auf der IAA, Auslieferung ab Mitte 2010

Bestellt werden kann der Karma, der bei Valmet in Finnland gefertigt werden soll, bereits jetzt, die Auslieferung erfolgt dann ab Mitte 2010. Auf der IAA feiert er seine Deutschlandpremiere. Eine Sonderserie mit limitierter Auflage und besonderer Ausstattung sowie fortlaufender Seriennummer sei nach Unternehmensangaben bereits ausverkauft. Die Preise für den Karma starten bei 87.900 Dollar. Die Cabrio-Variante mit faltbarem Hardtop folgt dann gegen Ende 2011. Hier wurden noch keine Preise genannt. Allerdings soll der Karma S getaufte offene Viersitzer deutlich teurer werden, als die Limousine.

Die Sportmodelle auf der IAA 2009
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Uli Baumann

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