Porsche GT2: Heck on Top

Update ++ neue Bilder ++ Traditionell krönt Porsche die 911-Baureihe mit den GT-Modellen. Top-Elfer ist der neue GT2, der vom Turbo abgeleitet seine Power allerdings nur über die Hinterradwalzen auf den Asphalt entlässt. Offizielle Premiere feiert der GT2 auf der IAA.

Der neue GT2 ist der kräftigste 911er, den Porsche je auf die Straße entlassen hat. Diesen Anspruch gründet das Coupé auf einen vom Turbo abgeleiteten 3,6-Liter-Boxer, der es in dieser Version auf 530 PS bei 6.500/min. und 680 Nm im Bereich von 2.200 bis 4.500/min. bringt. Das Leistungsplus entspringt neuen Turboladern, einem Expansionsansaugtrakt sowie einem optimierten Auspuff aus Titan.

Verwaltet durch eine manuelle Sechsgangschaltbox sorgen die einteiligen 19 Zoll-Walzen der Dimension 325/30 - vorn drehen sich 235/35er Pneus - zusammen mit einer erstmals eingesetzten Launch Control für optimale Beschleunigungswerte. Kupplung- und Gaspedal durchtreten, warten bis die Ladedruckanzeige 1,3 bar signalisiert und dann die Kupplung so schnell wie möglich kommen lassen. Dann soll der GT2 einen optimalen Start hinlegen, verkündet Porsche. Die Elektronik verhindert durch gezielte Motorsteuerung ein Versinken im Turboloch sowie einen unnötigen Kupplungsverschleiß. Eine Traktionskontrolle minimiert den Gripverlust an den Hinterrädern. Einmal in Fahrt sorgt das adaptierte, aber auch stufenweise abschaltbare PSM für sicheres Vorankommen. Das in zwei Stufen voreinstellbare, aktive Fahrwerk PASM ist für eine optimale Straßenlage zuständig. Dabei soll der GT2 im Schnitt 12,5 Liter konsumieren.


Mehr Abtrieb, mehr Kühlung

Optisch tritt der GT2 mit einer modifizierten Frontschürze an. Größere Lufteinlässe sollen den gesteigerten Kühlluftbedarf der Bremsen und des Motors kompensieren, geänderte Luftführungen zudem den Abtrieb erhöhen. Die gleiche Aufgabe hat der große, feststehende Heckspoiler mit Zusatzlippe. Ram-Air-Öffnungen sollen zudem für leistungsfördernden Staudruck im Ansaugsystem führen. Die mit reichlich Kiemen durchsetzte Schürze dient der besseren Wärmeabfuhr.

1.440 Kilo und 329 km/h

Unter dem Strich soll der durch diverse Maßnahmen auf trocken 1.440 Kilogramm abgespeckte GT2 so die 100 km/h-Marke aus dem Stand nach knapp 3,7 Sekunden durchbrechen können, die Höchstgeschwindigkeit gibt Porsche mit 329 km/h an.

Zur Ausstattung des GT2 zählen unter anderem Keramik-Bremsscheiben, Front-, Kopf- und Seitenbairbags, Kohlefaser-Sportschalensitze, ein zentraler Drehzahlmesser in Titanoptik mit Schaltblitz sowie gelbe Zeiger in den Anzeigen. Optional ist das bekannte Chono-Paket mit Rundenzeitmesser für das Armaturenbrett zu haben.

Der neue GT2 startet ab November bei den Händlern. Der Grundpreis liegt dann bei 189.496 Euro.

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uba

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