Mit dem neuen Leichtbauroadster Porsche Boxster Spyder bietet der Stuttgarter Sportwagenhersteller das leichtestes Modell der gesamten Porsche-Palette an. Die Form des neuen Top-Modells der Boxster-Baureihe erinnert an den legendären 550 Spyder.
Die Porsche Boxster-Familie wächst. Stand der offene Zweisitzer am Anfang seiner Karriere noch alleine da, so erhielt er bald mit dem Boxster S einen starken Bruder. Die zweite Boxster-Generation erhielt ein Geschwisterlein mit festem Dach, fortan Cayman genannt.

Die Porsche Boxster-Familie wächst
Im Februar 2010 erhält die Boxster-Familie weiteren Zuwachs. Der Boxster Spyder tritt auf den Plan - und zwar schon als Weltpremiere auf der Los Angeles Motor Show. Technisch mit dem Boxster S verwandt, soll der Spyder vom Mythos des legendären 550er Spyder beseelt sein. Ein Anspruch, den Porsche mit harten Fakten untermauert. Primär entwickelt um den Naturgewalten ohne schützendes Verdeck entgegenzutreten, fallen die Spyder-Seitenscheiben extrem flach aus. Im Heckbereich macht der Spyder auf Carrera GT und reckt seine zwei Hutzen auf dem durchgehenden Heckdeckel keck nach oben. Weil Porsche seine Kunden nicht im Regen sitzen lässt, entfalltet sich im Notfall eine knapp geschnittene, weit nach hinten reichende Stoffmütze über den zwei Passagieren.
Der Boxster Spyder verliert Gewicht und gewinnt Leistung
Im Zuge der Radikalisierung musste der Boxster auch Ballast abwerfen. Mit 1.275 Kilogramm bleibt der Spyder 60 Kilogramm unter dem Boxster und 80 Kilo unter dem Boxster S - keine Ballast-Revolution, aber dennoch bemerkenswert. Angepasst an die neuen Gewichtsverhältnisse spendierte Porsche dem Spyder ein komplett neu abgestimmtes Sportfahrwerk.
Mehr statt weniger lautete die Devise beim Motor. Der 3,4-Liter Boxer darf nun 320 PS leisten und kann neben dem manuellen Sechsganggetriebe auch mit dem Siebengang-PDK vermählt werden. Wer dazu noch das Sport Chrono-Paket ordert, darf auf Beschelunigungszeiten von 4,8 Sekunden für den Sprint von Null auf 100 km/h hoffen und sich über einen Durchschnittsverbrauch von 9,3 Liter freuen. Tritt der Spyder-Pilot - den offenen Himmel über und eine freie Autobahn vor sich wissend - voll aufs Gas, so braust der Fahrtwind mit bis zu 267 km/h übers Toupet.
Aber halt, zunächst müssen sich Spyder-Piloten noch bis zum Februar 2010 gedulden, und dann hat Porsche vor den Spyder-Genuss noch eine Hemmschwelle von 63.404 Euro gesetzt.
| Porsche | Boxster | Boxster S | Boxster Spyder |
|---|---|---|---|
| Hubraum | 2.893 cm³ | 3.436 cm³ | 3.436 cm³ |
| Leistung | 255 PS | 310 PS | 320 PS |
| Max. Drehmoment | 290 Nm | 360 Nm | 370 Nm |
| Leergewicht (6-Gang/PDK) | 1.335 / 1.365 kg | 1.355 / 1.380 kg | 1.275 / 1.300 kg |
| Höchstgeschwindigkeit (6-Gang/PDK) | 263 / 261 km/h | 274 / 272 km/h | 267 / 265 km/h |
| 0-100 km/h (6-Gang/PDK) | 5,9 / 5,8 s | 5,3 / 5,2 s | 5,1 / 5,0 s |
| Verbrauch (6-Gang/PDK) | 9,4 / 9,1 l/100 km | 9,8 / 9,4 l/100 km | 9,7 / 9,3 l/100 km |
| Preis (6-Gang) | 46.506 Euro | 56.383 Euro | 63.404 Euro |
Boxster Boxster S Spyder
Leergewicht (6-Gang/PDK) 1.335 / 1.365 kg 1.355 / 1.380 kg 1.275 / 1.300 kg
Wo sind da 145 Kilo unterschied? Oder sind die aufs Gesamtgewicht gerechnet? Wie sinnlos wäre das denn?
Hi Frank,
was is mit 914 oder Cayenne??
Also die Türschlaufe is wohl mal eines der interessantesten Merkmale dieses Boxsters. Aber meiner Meinung hätte man ihn noch radikaler auslgen können. Man hätte sicher noch einige Kilos einsparen können!
Mir gefällt die Idee des Porsche Spyder gut. Mit dem Leistungsgewicht kann er bestimmt einigen stärker motorisierten Sportwagen um die Ohren fahren. Nur ein bisschen radikaler hätte ich mir die ganze Ausführung noch gewünscht...
Hallo ihr Experten, keinen Sinn für Tradition und von Sportwagen.
Ihr braucht euch das Auto ja nicht kaufen, kommt vermutlich sowieso nicht in die Situation.
Tests und Fahrberichte
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