Porsche 959
Der Porsche 959 gehört zu den begehrtesten Sammlerstücken, die je die Werkshallen verlassen haben. Zwischen 1986 und 1988 produzierte Porsche weniger als 300 Stück des 959, 1992 brachte Porsche eine Sonderserie mit acht Fahrzeugen auf den Markt, die innerhalb kürzester Zeit vergriffen war. Der Bau von mehr Fahrzeugen war nie wirklich geplant worden. Die Serienfertigung und die Straßenzulassung des Porsche 959 waren nur notwendig, um die Kriterien der FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) für einen Start im Rallyesport zu erfüllen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 317 km/h galt der Porsche 959 zu seiner Zeit weltweit als das schnellste in Serie gefertigte Auto mit Straßenzulassung. Der 2,9 Liter Sechszylinder-Boxermotor des Porsche 959 brachte 450 PS auf die Straße, die den Porsche innerhalb von 3,7 Skunden von Null auf 100 km/h beschleunigten. Technisch war der Porsche 959 „state of the art“ der späten 80er Jahre. Seine Registeraufladung und der elektronisch gesteuerte Allradantrieb waren technische Raffinessen, die kein anderer Sportwagen bot. Doch der 959 sorgte nicht nur technisch für Furore. 1986 endete die Rallye Paris-Dakar mit einem Doppelsieg: Zwei Porsche 959 teilten sich den ersten Platz.
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