Das Hickhack hat einen langen Vorlauf: Beim 24h-Rennen protestierte Peugeot gegen die nach ihrer Einschätzung illegale Front-Aerodynamik des Audi R15. Peugeot zog den Protest erst zurück, als der ACO versprach, für mehr Transparenz bei der Regelauslegung zu sorgen.
Inzwischen hat der ACO die Regeln für 2010 veröffentlicht. Audi muss zahlreiche Änderungen umsetzen: die hinteren Radhäuser müssen modifiziert und Änderungen an den Frontflaps vorgenommen werden. Dazu kommen jene Performance-Maßnahmen, die dazu geeignet sein sollen, das schmale Arbeits- und Abstimmungsfenster des R15 zu verbreitern und die Sensibilität in Bezug auf Außen- und Asphalttemperatur zu mindern. Gleichzeitig muss die Traktion an der Hinterachse verbessert werden.
Die neuen Regeln sind ab dem 1. Januar gültig
Audi ist auf Grund der späten Regelveröffentlichung in Zeitverzug geraten, weswegen man dem ACO und der IMSA vorschlug, in Sebring zu starten, allerdings nur, wenn man das 2009er-Auto mit Upgrades wie dem überarbeiteten 5,5-Liter-V12-Dieselmotor einsetzen dürfe. Der ACO stimmte dem Waiver-Antrag ebenso zu wie IMSA, allerdings unter der Voraussetzung, dass auch die direkten Konkurrenten zustimmen würden. Peugeot lehnte den Vorschlag ab. "Das müssen wir so akzeptieren", erklärte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich, "denn es gibt neue Regeln, die ab dem 1. Januar gültig sind." Audi kommt aber trotzdem nach Sebring - um im Anschluss an das 12h-Rennen drei Tage in Florida zu testen.
| Michael Schumacher-Quiz | Wie gut kennen Sie die Karriere des siebenmaligen Weltmeisters? |
| Formel 1-Quiz | Sind Sie ein wahrer Formel 1-Experte? |
| Nürburgring-Quiz | Die grüne Hölle verlangt nach Ihnen |




