BMW hat bereits bekannt gegeben, in der Tourenwagen-WM zu bleiben. Allerdings soll das Aufgebot auf zwei Piloten in einem Team reduziert werden. Als Favoriten gelten Andy Priaulx und Augusto Farfus im RBM-Team. Das Schnitzer-Team könnte in den Langstreckensport wechseln, was sich bereits durch die VLN-Einsätze 2009 andeutete. Die Freilassinger Mannschaft könnte mit dem BMW M3 GT2 in der VLN, bei den 24h-Rennen in Spa und am Nürburgring sowie wahlweise in der GT2-EM oder in der Le Mans Serie antreten. Diese Europa-Einsätze des M3 hängen jedoch an den von der FIA geforderten Modifikation des GT2-Autos, das nach einem speziellen GT-Reglement der ALMS aufgebaut wurde.
Motorsportausrichtung von BMW für 2011
Kniffliger gestaltet sich Frage nach der Motorsportausrichtung von BMW für 2011. Vier Optionen liegen vor: 1. Verbleib in der TW-WM, was aber den Bau eines Vierzylinder-Turbomotors voraussetzt. 2. Dieser Motor könnte auch in der Rallye-WM zum Einsatz kommen - in einem von Prodrive eingesetzten Mini WRC. 3. Das GT-Programm soll auf Wunsch der Marketingabteilung weitergeführt werden. 4. Seit über einem Jahr verhandelt BMW mit der ITR über einen Einstieg in die DTM. BMW und Audi favorisieren ein GT-basiertes Reglement, Mercedes will beim Prototypenreglement bleiben. Immerhin eine Richtungsentscheidung wurde bei BMW getroffen: Auf Druck der Kunden baut BMW einen GT3-Rennwagen auf Z4-Basis mit 4,4-Liter-V8. Damit hält sich BMW künftig alle Optionen offen: Auf Basis des neuen GT3-Rennwagens könnten wahlweise ein GT1-Auto für die GT-WM oder ein DTM-Auto entwickelt werden.






