Dank zahlreicher CAD- und CFD-Studien konnte der cw-Wert deutlich verbessert werden. 2010 kommt eine um acht Zentimeter schmalere Karosserie zum Einsatz. Außerdem veränderte die Matech-Crew die Front- und Heckpartie umfassend. Neben einem modifizierten Frontsplitter und einem kleineren Lufteinlass integrierten die Entwickler zudem zusätzliche Nebelscheinwerfer in der Frontschürze, die den GT1-Ford auch für Langstrecken-Rennen fit machen. Am Heck trägt der Ford GT einen neu gestalteten Diffusor sowie einen Doppelflügel mit verändertem Profil.
Optische und technische Modifikationen für 2010
Doch nicht nur die Aerodynamik wurde umfassend optimiert. Unter der Kohlefaser-Karosserie sorgt 2010 ein sequenzielles Sechsganggetriebe von Xtrac statt wie bisher von Hewland für die Kraftübertragung. Und auch der Roush-V8 blieb nicht unangetastet. Ab sofort faucht der Saugmotor mit 5,3 Liter statt wie 2009 mit fünf Liter Hubraum. Dadurch steigt das maximale Drehmoment auf über 600 Nm.
2010 setzt Matech zwei Ford GT in der GT1-WM ein. Zwei weitere Fahrzeuge werden an das belgische Kundenteam VDS geliefert. Neben dem Einsatz in der WM wird derzeit ein möglicher Start beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans heiß diskutiert. Matech-Teamchef Martin Bartek: „Wir führen Gespräche mit dem ACO.“
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