Geldbuße für Lewis Hamilton: Burnout in Melbourne kostet 350 Euro Strafe

Lewis Hamilton ist noch einmal glimpflich davon gekommen. Für den Burnout an einer Straßenkreuzung in Melbourne verhängte das zuständige Gericht eine Geldbuße von 350 Euro. Hamilton hatte sich zuvor per Brief für sein Verhalten entschuldigt.

Die Burnout-Affäre um Lewis Hamilton ist endgültig abgeschlossen. Der McLaren-Star kam mit einer milden Geldstrafe in Höhe von 500 australischen Dollar (350 Euro) davon. Auf einen Eintrag ins persönliche Strafregister verzichtete das Amtsgericht in Melbourne in seinem Urteil.

Der Weltmeister von 2008 hatte nach dem zweiten Training zum GP Australien an einer Straßenkreuzung die Reifen seiner Mercedes C-Klasse zu qualmen gebracht. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife hielt den Engländer an und beschlagnahmte seinen Dienstwagen.

Hamilton Botschafter für Sicherheit im Straßenverkehr

Die Affäre hatte schon im März größere Wellen geschlagen, weil Hamilton ausgerechnet als Botschafter für Sicherheit im Straßenverkehr in Kampagnen von Mercedes-Benz und dem Automobilweltverband FIA eingespannt ist. Direkt nach dem Vorfall entschuldigte sich der ertappte Verkehrssünder für sein Vergehen bei der Öffentlichkeit.

Diese Entschuldigung legte Hamilton dem Melbourner Amtsgericht nun auch noch einmal in ausführlicher und schriftlicher Form vor. Darin bekannte er sich selbst schuldig und erkannte den Vorwurf der "unangemessenen Verwendung eines Automobils" an. Er bedauere seine Entgleisung und gab seinen Fehler zu.

Hamilton sieht Fehler ein

"Ich akzeptiere, dass ich eine Person des öffentlichen Lebens bin und mich damit verpflichte, als Vorbild für Jüngere zu handeln - besonders beim Thema Sicherheit im Straßenverkehr", ließ Hamilton durch seinen Anwalt ausrichten. "Der Vorfall hat in der Öffentlichkeit große Wellen geschlagen, was für mich schon eine Art Bestrafung darstellt. Dabei waren nicht alle Berichte korrekt, was weiteren Schaden angerichtet hat."

Hamilton sagte aus, dass er sein Gefährt jeder Zeit unter Kontrolle hatte. Er wolle weiter als Botschafter für Sicherheit im Straßenverkehr arbeiten und bat das Gericht deshalb um ein mildes Urteil. Mit der Geldstrafe entsprachen die Richter diesem Wunsch.

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