Für Peter-Paul Pietsch hat sich diese Devise allerdings schon erledigt. Der Porsche 911 GT3 stand zerstört im Fahrerlager. "Wir sind nochmal raus gegangen, aber dann ist ein Unfall passiert. Vor unserem Fahrer hat sich ein anderes Fahrzeug gedreht. Nun ist es endgültig vorbei", meinte Pietsch.
Die anderen Autos der Motor Presse-Fahrer sind alle noch im Rennen. sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma liegt momentan mit Platz 37 auf der aussichtsreichsten Position. "Wir haben zwei Runden Rückstand auf den Ersten in unserer Klasse", sagte von Saurma. "Wir haben die Klasse die ganze Zeit angeführt, aber wegen eines Reifenschadens sind wir auf Platz zwei zurückgefallen. Der sport auto BMW M3 GT4 ist direkt hinter uns."
Einfach nur noch die Zielflagge sehen
Die sport auto-Redakteure Marcus Schurig und Jochen Übler liegen mit dem BMW auf Gesamtplatz 49 und in der GT10-Klasse auf dem dritten Rang. "Wir haben schon vier Mal die Antriebswelle gewechselt", sagte Schurig. "Seit heute Morgen hält sie. Jetzt zittern wir, dass das auch bis zum Ende des Rennens so bleibt. Wir wollen einfach nur noch durchfahren."
Dasselbe Ziel hat auch sport auto-Redakteurin Anja Wassertheurer, die auf Platz 119 gelistet wird. "Es wäre das erste Mal, dass wir mit dem Honda die Zielflagge sehen", sagte sie. Doch auch am Vormittag lief nicht alles glatt. "Ich bin auf Öl in die Planke gerutscht. Wir mussten schon wieder die Hinterachse wechseln. Eigentlich wollten wir gar nicht mehr raus, aber dann haben wir uns bei einem anderen Honda-Team noch eine Hinterachse besorgt. Das Team hat einen super Einsatz geleistet."
Herzenswunsch Klassensieg geht nicht in Erfüllung
Bei auto motor und sport-Chefredakteur Bernd Ostmann läuft der Erdgas-Scirocco (Position 115) auch wieder ganz gut. "Heute Nacht hatten wir Probleme mit dem Unterboden. Ich bin dann heute Vormittag zwei Stints gefahren, musste dazwischen aber zum Tanken reinkommen, da wir Probleme mit dem Verbrauch haben", fasste er zusammen.
Die Probleme am Pirelli-BMW 135i Coupé von auto motor und sport-Volontär Christian Gebhardt und auto motor und sport-Cheftester Otto Hofmayer haben sich mittlerweile erledigt. Hofmayer ist zuversichtlich den Rest des Rennens ohne Störungen zu absolvieren: "Mein Herzenswunsch Klassensieg wird aber wohl leider nicht in Erfüllung gehen. Wir haben sieben Runden Rückstand und liegen auf Platz zwei." Im Gesamtklassement bedeutet das Rang 66.
Das 24h-Rennen endet am Sonntag, den 24. Mai, um 16.00 Uhr (siehe Zeitplan). Während dem ganzen Rennen können Sie den kostenlosen Live-Stream auf sportauto-online.de sehen.
Weitere Informationen finden Sie im sport auto-Spezial zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring.






