24-Stunden-Rennen Motor Presse News 2009: Vorstellung

Die Ring-Kämpfer der Motor Presse beim 24h-Rennen

Die 37. Auflage des 24-Stunden-Rennens in der grünen Hölle ruft. Auch in diesem Jahr treten acht Mitarbeiter der Motor Presse Stuttgart beim legendären Eifel-Marathon an. Vorstellung der aktiven Ring-Kämpfer.

Sehr gute Chancen auf eine vordere Platzierung beim 24h-Rennen 2009 hat Peter-Paul Pietsch. Das Mitglied der Geschäftsleitung der Motor Presse Stuttgart startet wie im vergangenen Jahr auf einem Porsche 911 GT3 mit der Startnummer 5 in der Klasse SP7. Nach einer furiosen Startphase führte Pietsch im vergangenen Jahr mit dem Wochenspiegel Team Manthey das Marathon-Feld an und dominierte kurzeitig die Konkurrenz. Prominente Unterstützung erhält das Team von Porsche-Werksfahrer Martin Ragginger aus dem Porsche Junior Team.

Scirocco mit Ergas-Power auf Klassensieg getrimmt
 
auto motor und sport-Chefredakteur Bernd Ostmann klettert erneut in einen Scirocco des Volkswagen Werksteams. Wie in den vergangenen beiden Jahren teilt sich der Leiter der auto motor und sport-Gruppe das Cockpit mit VW-Technikvorstand Dr. Ulrich Hackenberg. Novum im eingespielten VW-Team ist dabei der Antrieb des Volkswagen Scirocco. Nach dem erfolgreichen Auftritt in der SP3T-Klasse für Turbo-Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum rollt das Team nun in einem Scirocco GT24-CNG mit Erdgas-Antrieb an den Start (Startnummer 114, Box 4).
 
"Bis auf die beiden Tanks neben und hinter dem Sitz merkt man beim Fahren nicht viel von der Erdgastechnik", beschreibt Ostmann den Erdgas-Scirocco. Statt der 325 PS im benzingetriebenen Modell von 2008 leistet das Ecofuel-Triebwerk nun rund 282 PS. "Die Rundenzeiten im Vergleich zu den Benzinern unterscheiden sich nicht besonders. Der Ergas-Scirocco ist in engen Ecken richtig schnell. Wenn es regnet, können wir damit in die Top 20 fahren", prognostiziert der auto motor und sport-Chefredakteur. Mit einem Klassensieg im Rahmen der VLN-Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring stellte der knallorange Scirocco sein Potenzial bereits eindrucksvoll unter Beweis.


Rückkehr im Aston Martin V8
 
sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma geht wie 2007 mit einem Aston Martin V8 Vantage N24 in den Ring-Marathon. "Rose", so der Spitzname des gelben Briten mit der Startnummer 8, könnte dabei in der Klasse SP10 GT4 für Aussehen sorgen. "Das Auto ist ein Kandidat auf den Klassensieg", schätzt von Saurma die Chancen seines Teams ein. Bereits seit 1987 geht der erfahrene Nordschleifen-Pilot und sport auto-Supertestfahrer beim Langstrecken-Klassiker auf dem Nürburgring an den Start. Mit von Saurma greift Aston Martin-Chef Ulrich Bez und der Leiter des Aston Martin-Testcenters am Nürburgring Wolfgang Schuhbauer ins Lenkrad.

BMW M3 GT4 mit Werksunterstützung
 
Neben Horst von Saurma starten auch die sport auto-Redakteure Marcus Schurig und Jochen Übler in der Klasse SP10 GT4. Das Duo startet auf einem 420 PS-starken BMW M3 nach GT4-Reglement (Startnummer 60). "Der M3 ist ein ehrliches Auto, das am Limit keine bösen Überraschungen bereit hält", beschreibt Jochen Übler das seriennahe Einsatzfahrzeug. Bei zwei Testläufen in der VLN-Langstrecken Meisterschaft erreichte das Team jeweils Platz eins und zwei. Dementsprechend hoch sind auch die Erwartungen für das 24-Stunden-Rennen.
 
"Die Leistungsdichte an der Spitze ist durch das neue Technikreglement stark gestiegen. 2009 wird es schwerer als jemals zuvor sein, mit einem seriennahen Auto in die Top10 vorzustoßen. Aber wir werden es natürlich versuchen, oberstes Ziel ist aber der Klassensieg bei den Special-Fahrzeugen", schätzt Motorsport-Fachmann Schurig die Chancen des von Schubert Motorsport eingesetzten BMW ein. Prominente und vor allem schnelle Renn-Hilfe erhält das Journalisten-Duo in diesem Jahr von den BMW-Werkspiloten Andy Priaulx und Jörg Müller.

Pirelli-BMW 135i Coupé mit M3-Genen
 
Auf BMW-Power vertrauen auch auto motor und sport-Testchef Otto Hofmayer und auto motor und sport-Volontär Christian Gebhardt. Hofmayer und Gebhardt starten gemeinsam auf einem Pirelli-BMW 135i Coupé mit der Startnummer 95 in der Klasse SP8T. "Ich erhoffe mir einen Klassensieg und freue mich mit einem heckgetriebenen Fahrzeug an den Start zu gehen", sagt Testchef Hofmayer, der erstmals 1988 beim 24-Stunden-Rennen startete und 1997 mit einem Golf GTI Kitcar sogar auf Platz fünf in der Gesamtwertung fuhr.
 
Für einen erfolgreichen Auftritt soll in diesem Jahr der von Dörr Motorsport aufgebaute Pirelli-BMW 135i sorgen. Für den Nordschleifen-Auftritt wurde die Leistung des Dreiliter-Biturbo-Sechszylinders auf 360 PS gesteigert und zahlreiche M3-Komponenten installiert. "Die ersten Testfahrten verliefen sehr erfolgreich und wir hoffen ohne Probleme ins Ziel zu fahren", erklärt auto motor und sport-Volontär Christian Gebhardt, der 2009 sein drittes 24-Stunden Rennen auf der Nordschleife bestreitet.

Honda Civic mit Spezialkur zum Ring-Klassiker
 
Einzige Dame im Motor Presse-Team ist auch in diesem Jahr wieder Anja Wassertheurer. Die sport auto-Redakteurin pilotiert wie in der VLN-Langstrecken Meisterschaft einen Honda Civic Type-R. Für den Start beim Ring-Marathon in der stark besetzten SP3-Klasse wurde dem TRW-Civic nun ein Zusatztank und breitere Reifen spendiert. So soll der rote Japaner mit der Startnummer 105 drei Runden länger fahren können und einen Zeitvorteil von zehn Sekunden haben. "Man weiß nie, was bei einem so langen Rennen passiert, aber wir hoffen in unserer Klasse auf’s Podium zu fahren", sagt Renn-Lady Wassertheurer, die 2009 ihren zehnten Start beim Eifel-Rennen rund um die Uhr feiert.

24h-Rennen Nürburgring 2009
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Christian Gebhardt

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