Zur 37. Ausgabe des 24h-Rennens 2009 wurden insgesamt 29 Porsche-Fahrzeuge gemeldet. Die populäre Marke setzt bei der größten Motorsportveranstaltung in Deutschland allerdings auch sechs Werksfahrer ein. So sitzen im Titelverteidiger, dem 480 PS starken Porsche 911 GT3 RSR des Teams Manthey Racing drei Profis. Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, Marc Lieb und Romain Dumas sowie Manthey-Pilot Marcel Tiemann wechseln sich im Favoriten mit der Startnummer Eins ab.
Konkurrenz aus den eigenen Reihen
Sie haben eine klares Ziel, aber Timo Bernhard ist realistisch: "Zum vierten Mal hintereinander zu gewinnen, wäre ein Traum. Doch die Änderungen im technischen Reglement haben unseren 911 GT3 RSR erheblich eingebremst. Vor allem auf den Bergaufstücken, den Geraden und im Überrundungsverkehr spürt man den Leistungsverlust gegenüber dem Vorjahr deutlich. Es wird nicht einfach, mit den teils erheblich leistungsstärkeren Fahrzeugen mitzuhalten."
Konkurrenz kommt allerdings auch aus den eigenen Reihen. So sitzen die anderen drei Porsche-Werksfahrer auf dem zweiten Fahrzeug von Manthey Racing, einem 445 PS starken Porsche 911 GT3 Cup S. Emmanuel Collard, Richard Lietz und Wolf Henzler teilen sich das Cockpit der Startnummer Zwei mit Profi-Pilot Dirk Werner. "Während Emmanuel und Dirk bereits über reichlich Nordschleifen-Erfahrung verfügen, sind Richard und ich auf dieser tollen Strecke noch Neulinge. Wir sind erst ein Rennen zur Langstreckenmeisterschaft gefahren", erläutert Wolf Henzler. "Doch abgesehen von ihrer Länge ähneln die Kurven auf der Nordschleife durchaus der einen oder anderen Strecke in der American Le Mans Series. Ich bin zuversichtlich, dass ich die Besonderheiten des Rings schnell lernen werde."
24h-Rennen hat eine große Bedeutung für Porsche
Das Team Manthey Racing setzt auch die beiden Porsche-Junioren Marco Holzer und Martin Ragginger in jeweils einem Porsche 911 GT3 ein. Holzers Teamkollegen im Wagen mit Startnummer Vier sind Frank Kräling, Marc Gindorf und Peter Scharmach. Ragginger unterstützt Georg Weiss, Peter-Paul Pietsch und Michael Jacobs im Auto mit der Nummer Fünf.
"Dass hier sechs Porsche-Werksfahrer und beide Porsche-Junioren am Start sind, zeigt wie beliebt das Rennen bei den Fahrern ist, unterstreicht aber auch die Bedeutung, die Porsche dieser großartigen Motorsportveranstaltung zumisst", sagt Porsche-Sportchef Hartmut Kristen.
Weitere Informationen finden Sie im sport auto-Spezial zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring.






