Das diesjährige sport auto-24h-Projekt steht unter dem Motto "Von der Straße auf die Rennstrecke". Dafür wird ein serienmäßiger Porsche 911 GT3 RS nur mit den notwendigen technischen Veränderungen für einen Renneinsatz modifiziert, um das Einsatzfahrzeug auf der Straße von Stuttgart zum Ring - und hoffentlich auch wieder zurück - zu fahren.
In dem 450 PS starken Porsche 911 GT3 RS gibt der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl sein Renn-Comeback. "An die Strecke und das Auto werden wir uns sicherlich sehr schnell gewöhnen", ist sich Röhrl sicher. "Ein wenig üben müssen wir wohl die Abläufe beim Boxenstopp. Mein letzter Fahrerwechsel im Renntempo liegt immerhin 17 Jahre zurück." Das Cockpit teilt sich der 63-Jährige mit dem zweifachen DTM-Vizemeister Roland Asch. Der Schwabe ist bereits über ein Dutzend Mal beim 24-Stunden-Klassiker in der Eifel angetreten und in diesem Jahr fuhr er beim 24-Stunden-Rennen in Dubai einen Porsche 911 GT3 Cup. Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählt der Meistertitel im Porsche Carrera Cup Deutschland 1991. Im Porsche 944 Turbo Cup galt Asch als nahezu unschlagbar und gewann die Meisterschaft drei Mal in Folge.
Bereits im Jahr 1987 war sport auto-Chefredakteur Horst von Saurma der Teamkollege von Asch im 944 Turbo Cup. Seit 1988 nahm der Journalist bereits zwanzig Mal am 24-Stunden-Rennen am Nürburgring teil. Für die sport auto-Supertests fährt von Saurma auch die Rundenzeiten auf der Nordschleife. Das vierte Teammitglied beim 24h-Projekt 2010 ist der britische Motorjournalist Chris Harris, der bereits vier Mal das Langstreckenrennen in der Grünen Hölle absolvierte.
Wie sich der neue Porsche in der Serienversion anfühlt, lesen Sie im Fahrbericht Porsche 911 GT3 RS.
Zehn Jahre sport auto 24h-Projekte
Einen Überblick der sport auto-Projekte für das 24h-Rennen auf dem Nürburgring finden Sie in der Fotoshow.






