Sechseinhalb Jahre lagen zwischen den jeweiligen Supertests mit den beiden bislang einzigen Porsche 911 GT2. Zeit genug für die Porsche-Ingenieure, um aus dem oberhalb des 911 Turbo angesiedelten Sportmodell im Rahmen des Modellwechsels vom 996 auf den 997 eine veritable Leistungsexplosion herauszukitzeln.
Zwar attestierte Supertest-Autor Horst von Saurma auch dem 2001 mit keck nach vorn geschobener Unterlippe angetretenen alten GT2 "der Maßstab zu sein, an dem sich fortan alle messen lassen müssen." Aus heutiger Sicht muten die vom ersten GT2 realisierten Testergebnisse jedoch fast schon normal an.

Zum Vergleich: Der aktuelle Porsche Cayman S umrundet den Kleinen Kurs in Hockenheim als sportlichstes Modell der Einstiegsbaureihe mit gerade einmal 320 PS inzwischen auch schon in 1.13,9 Minuten (siehe sport auto 1/2009) und ist damit nur 1,3 Sekunden langsamer als einst der GT2.
Die Maßstäbe haben sich also deutlich nach oben verschoben. Wie sehr zeigt wiederum der Blick ins Badische: Im direkten Vergleich zum Ende 2007 supergetesteten, über die Jahre von 462 auf 530 PS erstarkten GT2 auf Basis des um den Allradantrieb gebrachten Porsche 911 Turbo vom Typ 997 hinkt der gleichfalls turbobefeuerte Hecktriebler vom Typ 996 fast drei Sekunden hinterher. Das neue Topmodell, dem der sport auto-Chef anno 2007 bescheinigte "alles und jedes in den Schatten zu stellen: den Vorgänger, den aktuellen Basis-Turbo und die extrem sportlichen GT3-Varianten", lässt die engen Kehren in Hockenheim binnen 1.09,7 Minuten hinter sich.
Auf der Nordschleife attackiert er mit einer Rundenzeit von 7.33 Minuten gar "ein bisschen nassforsch die fahrdynamische Vormachtstellung des Supersportlers Carrera GT", der auf 20,6 Eifel-Kilometern gerade mal ein Sekündchen gutmachen kann. Hoffen wir also, dass die Weissacher Entwicklungsabteilung uns bis zum nächsten GT2 nicht mehr gar so lange warten lässt.
| Fahrzeug | sport auto Ausgabe | 0-200-0 km/h | Rundenzeit Nordschleife (min) | Durchschnitts- Geschwindigkeit Nordschleife | Aerodynamische Balance vorn/hinten |
|---|---|---|---|---|---|
| Porsche 911 GT2 (996) | Juni 01 | 17,4 s | 7:46 | 159,1 km/h | +2/+8 kg |
| Porsche 911 GT2 (997) | November 07 | 16,3 s | 7:33 | 163,7 km/h | +9/+29 kg |
Das sehe ich genau so. Für mich ist entscheidend, dass immer der gleiche Fahrer die Runden auf der Rennstrecke fährt. Nur so werden die getesteten Fahrzeuge untereinander einigermassen vergleichbar. Dass Witterungseinflüsse (Temperatur, Feuchte, Luftdruck) die Tests auch etwas beeinflussen, ist unvermeidbar. Aber dies schmälert die sehr hohe Qualität der Supertests keinesfalls!
Übrigens sollte mann das Ganze auch nicht so verbissen sehen. Die meisten von uns würden auf der Rennstrecke ja eh keinen Blumentopf gewinnen :-)
sagen Sie mal, was soll der Kommentar denn bewirken?
hier gibt es eine zeitschrift, die einen in der industrie mehr als anerkanntes testverfahren etabliert hat, welches durch den fahrer und die entsprechenden bedingungen die vergleichsformen zulässt..
das der mann auto fahren kann - unbestritten!
das es werksfahrer gibt, die schneller fahren können - sicherlich
aber das spielt hier doch gar keine rolle?!?
Wenn Sie Horst von Saurma nicht mögen.... keiner zwingt Sie ihn zu lesen...
aber eine einzigartige, anerkannte Testreihe hat er aufgebaut, dass verhindern Sie auch nicht!
melden Sie dich doch mal bei ihm und zeigen Sie doch mal wie gut Sie fahren können, vielleicht lobt Frau Wassertheurer Sie dann auch in einem Artikel...
...siehe auch fast alle Kommentare zum GT-R Bericht...
Warum in aller Welt wird in dieser Zeitung so eine Heldenverehrung von Herrn v. Saurma betrieben ???
Es ist wirklich unerträglich und nicht mehr zu lesen !!!!!!!!!!!!!!
Nie wieder sportauto.
Wie gerne würden wir alle hier nur ein EINZIGES Mal lesen, daß Ihr geliebter Chedredakteur NICHT der Maßstab für Rundenzeiten auf welcher Rennstrecke auch immer ist !!!
Jeder geübte Porschefahrer wird eventuell bessere Zeiten erreichen. Und auch ein geübter (und im Umgang mit dem Nissan-Allrad erfahrener) Rennfahrer wird mit dem GT-R besserer Zeiten einfahren.
Wie kann man so selbstverliebt sein ???
Wohltuend wäre es dann jedoch, wenn nicht auch noch jeder Redakteur in seinen Artikeln lächerliche Arschkriecherei beim Chef betreiben würde..
ES NERVT !!!
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