Konstruktiver Aufbau, Gummimischung, Profilgestaltung und schlussendlich auch die Dimension geben den Ausschlag für die Performance eines Reifens. Und diese entscheidenden Parameter verschieben sich teilweise sogar innerhalb eines Produkts und sind von außen betrachtet undurchschaubar. Nur die Erfahrung bringt Aufschluss - und das auch nur auf identischem Fahrzeug und Strecke.
Als Testträger für den diesjährigen Sommerreifentest diente ein BMW 335i. Dieser stand rundum auf 8,5 x 19 Zoll großen Rial- Felgen. Diese wiederum bestückt mit der möglichen Optionsgröße 235/35-19 ohne Runflat-Eigenschaften.
Neun Kandidaten traten zum Test an
Analog zu dem großen Anwendungsgebiet zeigt sich auch das Feld der Testkandidaten äußerst weit reichend. Unter den neun zum Test angetretenen Kontrahenten finden sich etablierte Vertreter ihres Fachs wie der Bridgestone Potenza RE 050A, Continental SportContact 3, Hankook Ventus S1 Evo, Michelin Pilot Sport2 und Yokohama Advan Sport. Herausgefordert wird diese bereits bekannte Garde von gleich vier Neuerscheinungen dieser Saison, die sich in insgesamt fünf Prüfdisziplinen der Konkurrenz stellen.
Die Neuerscheinungen
Dunlop wirft hierfür den SportMaxx GT in die Schlacht, Goodyear den Eagle F1 Asymmetric, Pirelli den P Zero und Vredestein tritt mit dem ebenfalls brandneuen Ultrac Sessanta an, der sich als Einziger ohne laufrichtungsgebundenes Profil präsentiert.











