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sport auto Titel 03-2010

Winterreifentest auf Schnee, Nässe und trockener Straße

Winterreifen-Vergleich der Größe 225/45 R17

Weißer Mercedes SLK 350 auf weißem Grund, dazwischen die neueste Generation sportlicher Winterreifen in der Dimension 225/45 17 VR. Ein breites Feld von acht Produkten stellt sich den Herausforderungen der Testkriterien.

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Foto: Reinhard Schmid

Die Stärken und Schwächen der acht Testreifen im Format 225/45-17 VR im Detail.

Die Stärken und Schwächen der acht Testreifen im Format 225/45-17 VR im Detail.
Die Stärken und Schwächen der acht Testreifen im Format... Schnee, Nässe und auch Trockenheit sind Kriterien, die d... Hohe und weitreichende Anforderungen also, denen sich die... Der selektive Handlingparcours in Schweden entlarvt jede ... Auch bei Nässe zeigen sich erstaunliche Unterschiede zwi... Die acht Kandidaten in der Dimension 225/45-17 und dem Sp... Continental Winter- Contact TS 830 P. Preis 210 Euro. Pirelli Sottozero Serie 2. Preis 194 Euro. Dunlop SP Wintersport 3D. Preis 190 Euro. Goodyear Ultra Grip Performance 2. Preis 185 Euro. Nokian WR G2. Preis 167 Euro. Firestone Winterhawk 2. Preis 179 Euro. Kumho I‘ZEN KW 27. Preis 140 Euro. Michelin Pilot Alpin. Preis 217 Euro. Die acht Testkriterien sind: Der 1.100 Meter lange Handlingkurs fordert die Winterreif... Der Conti übernimmt unangefochten die Führung. Die Verzögerungsleistung wird aus Tempo 50 bis zum Still... Der Continental bremst mit 26,0 Metern am besten, der Mic... Die Traktion wird als Beschleunigung von zehn auf 50 km/h... Der Goodyear spurtet mit einer Zeit von 6,6 Sekunden vora... Auf dem 2.300 Meter langen, bewässerten Handlingkurs geh... Der Dunlop SP Wintersport 3D läßt den Rest mit deutlich... Der Bremsleistung auf Nässe wird ebenfalls ermittelt. Nächstes Testkriterium: Die Aquaplaningfähigkeiten. Mit einer Aufschwimmgeschwindigkeit von 65,6 km/h hält d... Einen trockenen Handlingkurs muss der Mercedes SLK 350 au... Bei trockener Fahrbahn tun sich keine größeren Untersch... Letzte Disziplin: Vollbremsung auf trockenem Untergrund. Die Bremswege differieren zwischen dem besten Reifen, dem...

Wer die erste Flocke sieht, hat den richtigen Zeitpunkt eigentlich schon verpasst. Es sei denn, die Flocke fällt nicht aus den Wolken, sondern prangt, umrahmt von einem stilisierten Bergmassiv, auf der Seitenflanke des Reifens. Denn dann ist für die automobilen Wintermonate alles im Lot. Die Schneeflocke kennzeichnet also die ausgewiesenen Winterspezialisten unter den Reifen. Wie ausgeprägt das jeweilige Spezialistentum allerdings tatsächlich ausfällt, ist dem schwarzen Gold weder anzusehen noch aufgedruckt. Erst ein aufwendiger Praxistest klärt vollends, auf welchem Untergrund welcher Winterreifen seine Stärken oder auch Schwächen offenbart.

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Tests auf Schnee, Nässe und auch Trockenheit

Schnee, Nässe und auch Trockenheit sind Kriterien, die der Winterpneu schließlich beherrschen muss. Hohe und weitreichende Anforderungen also, denen sich die acht Kontrahenten auf den speziellen Teststrecken in Schweden und Frankreich stellen. Namentlich sind dies in der Dimension 225/45-17 und dem Speedindex "V" (bis 240 km/h) folgende: Continental Winter Contact TS 830 P, Dunlop SP Wintersport 3D, Firestone Winterhawk 2, Goodyear Ultragrip Performance 2, Kumho I‘zen KW 27, Michelin Pilot Alpin, Nokian WR G2 und Pirelli Sottozero Serie 2.

Der Mercedes SLK 350 läuft sich in der klirrenden Kälte von Schweden schonmal warm. Unberührt und bestens präpariert glitzern die sogenannten Flattracks, die langen, brettebenen Geraden, in der Sonne. Bereit für die ersten Testinstanzen - die Traktion, die als Beschleunigung von zehn auf 50 km/h definiert wird, und die Verzögerungsleistung aus Tempo 50 bis zum Stillstand.

Dabei scheinen sich zunächst Parallelen aufzutun - zumindest in Hinsicht auf die Pneus von Goodyear und Continental. Beide stellen sowohl in positiver als auch negativer Beschleunigung den besten Grip bereit. Der Pirelli, der Dunlop und mit Abstrichen auch der Nokian ziehen sich ebenfalls akzeptabel aus der Affäre.

Michelin und Kumho üben hingegen den Schulterschluss am anderne Ende des Feldes. Sowohl beim Bremsen als auch beim Beschleunigen tragen beide die rote Laterne. In Zahlen ausgedrückt bremst der Continental mit 26,0 Metern am besten, der Michelin (28,8 m) am schlechtesten. Der Goodyear spurtet mit einer Zeit von 6,6 Sekunden voraus, während der Kumho mit 7,6 Sekunden die Konkurrenten vor sich hertreibt.

Aber die rein objektiven Einstiegsmessungen offenbaren noch nicht das Große und Ganze auf schneebedeckter Fahrbahn. Sie sind ein Ausschnitt dessen, was in der Königsdisziplin folgt.

Weiter lesen Sie in Teil 2 des Winterreifentests.

Winterreifentest im Format 225/45-17 VR
Autor: Jochen Übler
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