Die Leistung des Zehnzylinders steigert der Tuner um 95 PS auf gewaltige 620 PS. Damit soll der Sportwagen in 3,2 Sekunden auf Tempo 100 sprinten und nach 9,9 Sekunden bereits die 200 km/h-Marke durchbrechen. Das Ende der Beschleunigungsorgie ist erst bei 325 km/h erreicht.
Um auch bei diesem Tempo sicher unterwegs zu sein, sind umfangreiche Modifikationen am Seriensportler nötig. So sind ein höhenverstellbares Sportfahrwerk und einstellbare Dämpfer im GT R ebenso Standard, wie eine Keramikbremsanlage mit modifizierten Bremsbelägen. Zudem haben die Ingenieure und Designer von Abt den R8 einer konsequenten Diät unterzogen. Durch Leichtbau und optimale Gewichtsverteilung ist der Sportwagen über 100 Kilogramm leichter als das Serien-Pendant und sieht dabei noch dynamischer aus. Dafür wurden nicht nur die neu gestaltete Motorhaube, Front- und Heckschürze, der verstellbare Heckflügel oder die Heckklappe aus Karbon gefertigt, sondern selbst die Abrisskante am Heck, die Außenspiegel und die Türverkleidung wurden durch Kohlefaserelemente ersetzt. Direkt aus dem Rennsport übernommen wurden die Seitenscheiben aus Makrolon. Abgerundet werden die Modifikationen durch eine gewichtsoptimierte Abgasanlage und besonders leichte 19-Zoll-Felgen.
Von der Straße auf die Rennstrecke
"Der R8 GT R ist ein kompromissloser Rennwagen für die Straße, er bietet maximale Performance", stellt Christian Abt fest. Darum finden sich auch im Innenraum Rennsportelemente wie Rennsitze, Vier-Punkt-Gurtsystem, Edelstahl-Überrollbügel mit Gurtbefestigung, Handfeuerlöscher und ein Lenkrad aus Karbon. Als Zubehör bietet Abt Fahreroverall, Helm, Renn- und Handschuhe sowie ein Onboard-Videosystem und ein erweiterbares Datenmodul an. Damit steht dem Rennstreckenbesuch nichts im Weg.







