In Zeiten von CO2-Diskussionen und schwindenden Rohölreserven können sich auch die Tuner gegenüber umweltschonenden Innovationen nicht mehr verschließen.
Mehr Leistung, weniger Emissionen
Während die Emissionen sinken sollen, versprechen die Eidgenossen für den SP 550 mean&clean gleichzeitig eine von 480 auf 550 PS gesteigerte Spitzenleistung. Das 70 PS-Leistungs-Extra realisiert Sportec durch zwei neue Turbolader sowie eine spezielle Sportabgasanlage mit Soundklappensystem und neuen Katalysatoren. Ein Spezialluftfilter soll dem Boxer-Triebwerk mehr Luft zufecheln.
Darüber hinaus erfährt die Motorelektronik des Sechszylinders eine Neuprogrammierung. In Zahlen ausgedrückt soll sich die Leistungskur wie folgt auswirken: Für den Spurt auf Tempo 100 verspricht Sportec 3,7 Sekunden (Serie: 3,9), Tempo 200 soll bereits nach glatten elf Sekunden anliegen. Der Vortrieb soll erst bei 331 km/h enden.
Aerodynamikpaket auf Wunsch
Neben den tiefgreifenden Eingriffen in den Antriebsstrang bietet Sportec für den Porsche Turbo auch optische Retuschen in Form eines aerodynamisch optimierten Frontspoilers und einer Heckschürze an. Darüber hinaus soll ein Heckflügel im Stile der GT-Rennwagen für noch mehr Anpressdruck sorgen. Spezielle Seitenschweller runden das Optik-Paket ab.
Vebrauchssenkend sollen sich auch die Michelin Pilot Sport PS-Reifen auswirken. Von ihrem bis zu 19 Prozent geringeren Rollwiderstand verspricht sich Sportec zusätzliches Einsparungspotenzial an der Tankstelle.







