Seit 1987 veredelt Techart Porsche-Fahrzeuge. Geschäftsführer Thomas Behringer im Interview mit sport auto über die Zukunft der Tuning-Branche.
Wie sieht die Zukunft des Tuning-Marktes aus?
Behringer: Die Tuning-Entwicklung wird immer anspruchsvoller, weil die Serienautos immer ausgereifter sind. Ein Tuner muss die wenigen Lücken, die für Optimierungen bleiben, sehr gut ausnützen. Wir können als Manufakturbetrieb direkter auf Kundenwünsche eingehen als der Hersteller. Der Drang nach Individualität wird auch in Zukunft bleiben.

Was ist bei der Entwicklung eines Tuning-Fahrzeuges heute besonders wichtig?
Behringer: Die Autos haben heute eine sehr komplizierte Elektronik. Unsere Ingenieure müssen sehr komplex denken können. Früher konnte jeder etwas programmieren und einfach den Ladedruck anheben. Heute sind perfekte Elektroniker nötig, um ein Fahrzeug zu modifizieren. Langfristig wird sich hier unter den Tunern die Spreu vom Weizen trennen.
Macht Techart eigentlich jeden Sonderwunsch möglich?
Behringer: Wir haben ein sehr gut aufgestelltes Produktportfolio. Wenn sich ein Kunde in dieser umfangreichen Leistungspalette nicht zurechtfindet, lehnen wir auch schon mal einen Auftrag ab. Es gibt technische Grenzen. Unsere Autos sind nicht nur für 5.000 Kilometer konzipiert. Nachhaltiger Fahrspaß und Zuverlässigkeit machen uns erfolgreich.
Wo liegt ihr Hauptabsatzmarkt, und welches Modell läuft am besten?
Behringer: Wir verkaufen die meisten Autos in Deutschland. An unserem Standort in Leonberg rüsten wir 300 bis 400 Fahrzeuge pro Jahr um. Bis 2009 war der Cayenne am gefragtesten, gefolgt vom Porsche 911.
Autor: Christian Gebhardt
Also ich persönlich finde die Techart Ausstattungsvarianten etwas übertrieben. Ich habe kürzlich im Porsche Zentrum von der Ab Werk Individualisierung Porsche Exclusive gehört und finde diese sehr ansprechend.
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