Das Militär stand bei US-Amerikanern schon immer hoch im Kurs. In letzter Zeit haben Army, Navy und Air Force aber wohl massiv mit Rekrutierungsproblemen zu kämpfen - da haben sich die Strategen im Pentagon eine clevere Marketing-Idee einfallen lassen und die so genannte "Supercar campaign" ins Leben gerufen.
Zwei getunte Muscle-Cars
Mit zwei getunten Muscle-Cars will die amerikanische Luftwaffe Air Force nun auf Rekrutierungstour durch die Lande ziehen und an High Schools, bei Tuning-Treffen und bei diversen Sport-Veranstaltungen für potentielle "Kundschaft" werben. Hinter den beiden X-1 und Vapor getauften Showcars verbergen sich ein Ford Mustang sowie ein Dodge Challenger der neuesten Generation, die speziell auf die Bedürfnisse der Air Force angepasst wurden - sprich alles was das Herz eines ausgebildeten Kampfpiloten der US-Streitkräfte begehrt ist an Bord, inklusive Schleudersitz, 360-Grad-Kamera, Joystick oder Schubregler.
Weißer Ford Mustang mit Flugzeug-Cockpit
Im Falle des Ford Mustang X-1 trifft das Wort Cockpit auch genau ins Schwarze, fühlt man sich beim näheren Betrachten doch direkt an die Kommandozentrale eines US-Kampfjets erinnert. Viele blinkende Kontrollleuchten, zahlreiche Monitore sowie ein Joystick zum Steuern der Maschine verleihen dem Mustang ein ganz besonderes Flair.
Schwarzer Dodge Challenger in Stealth-Optik
Mindestens genauso extrem tritt der Dogde Challenger Vapor in Szene, den die US-Boys in Tarnkappenbomber-Optik ganz in Matt-Schwarz präsentieren. Zwei nach unten abgeflachte und nach oben geöffnete Lenkräder - jeweils eines für Pilot und Co-Pilot - ein Nachtsichtgerät, eine Wärmebildkamera und ein in der Mittelkonsole angebrachter Schubregler anstelle eines Schaltknaufs, machen den besonderen Reiz des getunten Dodge Challenger aus.
Wie im Ford Mustang X-1 kommen auch beim Dodge Challenger Vapor Flügeltüren zum Einsatz. Beide Tuning-Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit der US-Customizing-Schmiede Galpin Auto Sports und wurden auch schon in Texas von Pimp-My-Ride-Legende Mad Mike vorgestellt. Über die genaue Motorisierung und die Fahrtauglichkeit der beiden Showcars schweigt sich die Air Force allerdings aus. Ein Hingucker sind die beiden Muscle-Cars in jedem Fall - nicht nur in den USA.







